Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf die Versorgung mit Kinderbetreuungsplätzen

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

die SPD-Stadtratsfraktion stellt folgende

Anfrage:

Wie schätzt die Stadt Augsburg die Entwicklung des Bedarfs an Krippen und Kita-Plätzen sowie der Versorgung mit Krippen und Kita-Plätzen  in den nächsten zehn Jahren angesichts der demografischen Entwicklung in Augsburg ein? Geht die Stadt mittel- und langfristig von einer Entspannung oder einer Verschärfung der Versorgungslage aus?

Begründung:

Die aktuellen Zahlen zur Versorgung mit Krippen und Kita-Plätzen in der Stadt Augsburg zeigen erneut eine weiterhin angespannte Situation. Nach wie vor stellt die Suche nach einem geeigneten Betreuungsplatz jedes Jahr Augsburger Familien vor große Herausforderungen.

Um die Entwicklung des Betreuungsbedarfs in Augsburg und entsprechend den Handlungsbedarf langfristig besser einschätzen zu können, bedarf es einer – möglichst kleinräumigen – Prognose auf Grundlage der Bevölkerungsentwicklung (erwartete Geburtenzahlen, erwarteter Zu- und Wegzug). Gleichzeitig hat die demografische Entwicklung Einfluss auf die Versorgung mit Personal, insbesondere vor dem bevorstehenden Renteneintritt der geburtenstärksten Jahrgänge aus der ersten Hälfte der 1960er Jahre.

Insofern interessiert uns, wie die Stadt Augsburg die Auswirkungen dieser beiden Faktoren auf die zukünftige Versorgung mit Krippen und Kita-Plätzen in Augsburg einschätzt.

Mit freundlichen Grüßen

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