Theatersanierung: Eine weitere PR-Stelle schafft keine Transparenz

Die SPD-Fraktion kritisiert die Einrichtung einer PR-Stelle für die Theatersanierung. Die Theatersanierung brauche keine bessere Werbung, sondern endlich eine transparente Kommunikation von Seiten der Stadtspitze.

Dirk Wurm, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, dazu:

„Wieder einmal zeigen sich die Prioritäten dieser Stadtregierung. Was bei den Bürgerinnen und Bürgern an Vertrauen verspielt wurde, soll nun durch eine PR-Stelle ausgeglichen werden. Eine weitere PR-Stelle schafft jedoch keine Transparenz. Statt noch mehr Geld in die Öffentlichkeitsarbeit zu stecken, erwarten wir von den Verantwortlichen der Stadt Augsburg endlich eine klare Kommunikation gegenüber dem Stadtrat und damit auch gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern.“

Stadträtin Sieglinde Wisniewski ergänzt:

„Die Stadt hat schon in den letzten Jahren ihre Kommunikationsabteilung stark ausgebaut. Insgesamt sind dort 58 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Geführt hat das zu einer schön inszenierten Eigenwerbung der Stadtregierung und vor allem der OB auf Social Media, aber nicht zu echter Bürgernähe. Transparenz bedeutet, dass man auch unbequeme Wahrheiten ausspricht und nicht versucht, sie hübsch zu verpacken. Das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger gewinnt man nicht durch PR, sondern durch Ehrlichkeit.“

F.d.R.

Lina Werlich

Stellv. Fraktionsgeschäftsführerin

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